Urbex - Corinna und Frank Scheil Photography

Direkt zum Seiteninhalt

Häuser, Villen, Paläste
Houses, Mansions, Palaces

Wo einst gearbeitet wurde
Where people used to work

Anstalten, Kliniken, Wohnheime
Institutions, clinics, dormitories

Kunst und Installation im Lost Place
Art in Lost Places

Militärische Objekte
Military objects

Rund um das havarierte Kraftwerk
Around the damaged power station

Türen, Fenster, Gegenstände und Möbel
Doors, windows, objects and furniture

Welcome to the machine

passt einfach in keine Schublade
it doesn't fit into a box

Das Fotografieren verlassener Orte ist eine besonders intensive Art des Fotografierens. Intensiv, weil das Fotografieren nicht unter Normalbedingungen abläuft.
Neben den üblichen Dingen, die man beim Fotografieren beachten muss, kommen nun noch mögliche Gefahrenquellen hinzu. Die Gefahren können vom Ort selbst ausgehen (meistens sind die Orte bereits zunehmend verfallen oder einsturzgefährdet) oder von Leuten, die sich ebenfalls dort aufhalten können (nicht jeder Besucher eines Lost Places möchte nur fotografieren wie wir).
Es ist auch der Reiz des Verbotenen -denn häufig finden wir keinen Ansprechpartner, der uns den Zugang offiziell ermöglicht.
Die Fotos, die hier zu sehen sind, konnten wir aufnehmen, weil auch niemand da war, der uns den Zugang verwehrte. Und weil wir ohne Gewaltanwendung einfach in die jeweilige Location gelangen konnten. Speziell dieser letzte Satz ist  für uns sehr wichtig. Wir respektieren die Orte, die wir betreten und verlassen sie so, wie wir sie vorgefunden haben. Im Umkehrschluss lehnen wir jedes gewaltsame Eindringen, Vandalieren und Zumüllen strikt ab.

Mit unseren Fotos wollen wir dann dokumentarisch die Momente festhalten, wie wir sie vorgefunden haben. Dabei versuchen wir außerdem, die Fotos auch unter ästhetischen und künstlerischen Aspekten aufzunehmen.
Wir fotografieren fast ausschließlich mit verfügbarem Licht. Daher ist das Stativ unser Freund.

Häufig ist es so, als betreten wir eine Zeitkapsel. Wir finden Orte, in denen noch zahlreiche Hinweise und persönliche Dinge der letzten Nutzer vorhanden sind. Sie erzählen uns etwas über den Ort und wer dort gelebt oder gearbeitet hat.
Insbesondere, wenn wir in solchen Orten fotografieren, ist die Bindung zum Ort besonders intensiv, was dann auch an unseren Fotos zu spüren ist.

Photographing abandoned places is a particularly intensive way of taking photographs. Intensive, because photography does not take place under normal conditions.
In addition to the usual things you have to consider when taking pictures, there are now possible sources of danger. The dangers can emanate from the place itself (most of the time the places are already increasingly dilapidated or in danger of collapsing) or from people who may also be there (not every visitor of a Lost Place only wants to take pictures like we do).

It is also the attraction of the forbidden - because often we do not find a contact person who officially allows us access.
We were able to take the photos that are shown here because there was no one there to deny us access. And because we were able to enter the respective location without the use of force. Especially this last sentence is very important for us. We respect the places we enter and leave them as we found them. Conversely, we strictly reject any violent intrusion, vandalism and littering.

With our photos, we want to document the moments as we found them. In doing so, we also try to take the photos from an aesthetic and artistic point of view.
We photograph almost exclusively with available light. Therefore the tripod is our friend.

Often it is as if we are entering a time capsule. We find places where there are still numerous hints and personal things of the last users. They tell us something about the place and who lived or worked there.
Especially when we take pictures in such places, the connection to the place is especially intense, which can then also be felt in our photos.
Contemporary Photography
Zurück zum Seiteninhalt